Marktwertermittlung

Welcher Preis ist der richtige? Wie ermitteln Sie den marktgerechten Preis?

Die allermeisten Eigentümer berechnen den Verkaufspreis auf verschiedenste Art und Weise. Die Einen brauchen einen Betrag X zum Erwerb einer anderen Immobilie und setzen diesen Betrag als Angebotspreis fest. Die Anderen nehmen den Betrag Y, den sie vor Jahren bezahlt haben und rechnen die getätigten Investitionen hinzu plus die allgemeine Wertsteigerung – und kommen so auf recht abenteuerliche Summen.

Fakt ist: Ihre Immobilie ist genau das wert, was der Käufer, welcher diese Immobilie haben will, zu zahlen bereit ist.

Der Angebotspreis sollte ein „marktgerechter“ Preis sein. Ein zu hoher Ansatz ist außerhalb vom „Markt“ und erzeugt kaum Nachfrage und gar keinen Verkauf. Ein zu niedriger Ansatz birgt die Gefahr, dass der Erlös zu knapp ausfällt und Sie ewig mit dem Gedanken leben, Ihre Immobilie verschleudert zu haben.

Der Fachmann bewertet Ihre Wohnung oder Ihr Haus mit verschiedenen Verfahren. Es gibt das Sachwertverfahren, das Vergleichswertverfahren und auch das Ertragswertverfahren. All diese werden auch von der finanzierenden Bank verwendet, um den Beleihungswert des Kaufobjekts zu prüfen.

Nicht selten ist ein Käufer bereit, den hohen Preis zu zahlen, aber die Bank gibt ihm den erforderlichen Kredit nicht – und alle Bemühungen waren vergebens.